Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgaben: Ausgabe 1362.

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Nach Russland, aus Russland

Die Deutsche Gesellschaft e. V. nimmt sich
damit verbundener deutscher Schicksale an

Das Gedenkjahr „70 Jahre Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion“ schließt die Deutsche Gesellschaft e. V. an ihrem Sitz (Voßstraße, Berlin-Mitte) mit einem literarischen Symposium am 2. und 3. Dezember ab. Im Mittelpunkt der öffentlichen Tagung steht die Belletristik. Literaturexperten stellen die wichtigsten Werke zum Thema „Deportation“ vor, Schriftsteller lesen aus veröffentlichten und unveröffentlichten Texten.

In Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. und der Jugendorganisation der Deutschen aus Russland e. V. organisiert die Deutsche Gesellschaft e. V. am 7. und 8. Dezember die wissenschaftliche Tagung „70 Jahre nach Kriegsende – Russlanddeutsche gestern und heute“. Die Veranstaltung findet in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund (Mohrenstraße 64, 10117 Berlin) statt.

Der Krieg und das Kriegsende markieren einen Meilenstein in der Geschichte der Russlanddeutschen und bilden den Ausgangspunkt für die Veranstaltung. Im Mittelpunkt der vom Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten im Bundesministerium des Innern geförderten Tagung steht die Frage, wie Erbe und Tradition deutscher Migranten in Russland und die von der russischen Kultur beeinflussten Rückwanderer in Deutschland als „Brückenbauer“ den deutsch-russischen Dialog stärken können.

(KK)

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