Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgaben: Ausgabe 1239.

Die heilige Jungfrau und ihre Kavaliere

Die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Kunst und Kulturgeschichte der Nicolaus-Copernicus-Universität Thorn/Torun vom 21. bis zum 24. Juni 2007 in Thorn/Torun, Hotel Uniwersytecki, eine internationale kunsthistorische Fachtagung unter den Titel „Terra sanctae Mariae – Mittelalterliche Bildwerke der Marienverehrung im Deutschordensland Preußen“.

Seit seiner Gründung im Jahre 1190 als Ordo domus Sanctae Mariae Theutonicorum Ierosolimitanorum pflegte der Deutsche Orden eine ausgeprägte Verehrung für seine Patronin, die Gottesmutter Maria. Gleichwohl ist der spezifisch marianische Aspekt des Selbstverständnisses des Deutschen Ordens bislang nur in geringem Maße in das Blickfeld der Wissenschaft gerückt. Vor allem sind die zahlreichen erhaltenen oder dokumentierten mittelalterlichen Bildwerke der Marienverehrung im Deutschordensland Preußen mit ihren vielfältigen Besonderheiten nicht vor diesem Hintergrund gewürdigt worden.

Die internationale Fachtagung will Historiker und Kunsthistoriker aus Polen und Deutschland zusammenführen, die sich gemeinsam um die Erhellung des vernachlässigten, für das Verständnis des preußischen Deutschordensstaates jedoch wesentlichen Merkmals der „Terra sanctae Mariae“ bemühen.

Die Tagung steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dr. Gerhard Eimer, Kopenhagen, Prof. Dr. Matthias Müller, Mainz, und Dr. Kazimierz Pospieszny, Thorn/Torun.

(KK)

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