Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgaben: Ausgabe 1252.

It’s the economy, stupid!

Die deutsch-polnischen Beziehungen haben sich im vergangenen Jahrhundert vielfach gewandelt, bevor der politische Umbruch von 1989 eine ungeahnte Intensivierung mit sich brachte. Während die gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Kontakte häufig Gegenstand wissenschaftlicher Darstellungen gewesen sind, gibt es bislang nur wenige Arbeiten über die ökonomische Dimension des nachbarschaftlichen Miteinanders.

Der Sammelband, Ergebnis einer Tagung vom Frühjahr 2007, ist eine Bestandsaufnahme gesicherten Wissens, aber auch aktueller Forschungsgegenstände über ein Jahrhundert wirtschaftlicher Relationen zwischen Deutschland und Polen. Diskutiert werden die Entwicklungen von Außenhandel, Kapitalströmen und Arbeitsmigration im politischen und gesellschaftlichen Kontext, aber auch das Verhältnis zwischen Ökonomie, Ideologie, Moral und Ethik in der Beziehungsgeschichte. Der gewählte Zeitraum umfaßt die großen Zäsuren des 20. Jahrhunderts, um in einem systematischen Zugriff Aufschlüsse über langfristige Entwicklungen zu erlauben.

Zur politischen Ökonomie der deutsch-polnischen Beziehungen, 1900–2007. Hg. v. Dieter Bingen, Peter Oliver Loew und Nikolaus Wolf. Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts, Band 25. Harrassowitz, Wiesbaden 2008, 339 Seiten, 28 Euro

(KK)

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