Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgaben: Ausgabe 1253.

KK-Notizbuch

Der Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Rudolf Friedrich, eröffnete im Haus der Heimat die Ausstellung „Erinnerung an Dr. Herbert Hupka“, die der Bund der Vertriebenen auf seine Empfehlung hin nach Wiesbaden geholt hat. Darin wird des langjährigen Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft Schlesien, Vizepräsidenten des Bundes der Vertriebenen und Präsidenten der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat gedacht, der 2006 im Alter von 91 Jahren verstorben ist.

Am 12. März lädt die Stiftung Haus Oberschlesien zu einer Feierstunde zum 80. Geburtstag Dr. Hans-Ludwig Abmeiers ein. Neben dem Schuldienst hat der in Bonn geborene, eng mit Schlesien verbundene Jubilar zahlreiche Publikationen zur (ober-)schlesischen Geschichte herausgegeben und ist weiterhin – unter anderem für die „Kulturpolitischen Korrespondenz“ – als Autor tätig. Dazu wirkt er in zahlreichen Gremien mit, als Vorsitzender im Stiftungsrat der Stiftung Haus Oberschlesien ebenso wie in der Historischen Kommission für Schlesien und dem Kuratorium der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat.

Die bedeutende Sammlung zur Exilliteratur des Hamburger Publizisten Jürgen Serke („Die verbrannten Dichter“) bekommt eine Heimat in Solingen.

Die Kollektion mit Erstausgaben, Handschriften, Originalfotos und Nachlässen ist vom 30. März an als Dauerausstellung im Solinger Kunstmuseum/Museum Baden zu sehen. Dies teilte die Wuppertaler Else-Lasker-Schüler mit, die die Sammlung erworben hat.

Bereits zum zweiten Mal wurde in Breslau während der 16. Breslauer Förderungswoche des guten Buches der mitteleuropäische Literaturpreis „Angelus“ verliehen. Dieser Preis soll Schriftsteller auszeichnen, die heikle und schwierige, aber wichtige zeitgenössische Themen aufgreifen. Der Preis für 2007 ging an den österreichischen Schriftsteller und Übersetzer Martin Pollack für sein Buch „Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater“, das als das beste in Polen erschienene Buch des Jahres gewürdigt wurde. Bei den Veranstaltungen der Förderungswoche kamen auch deutsche Schlesierinnen und Schlesier mit Lesungen  zu Wort: Therese Chromik, Monika Taubitz und Bodo Heimann.

Johannes Hinz stellt bis zum 5. Juni in der Praxisklinik im Kölner Haubrichforum Bilder aus.

(KK)

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