Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgaben: Ausgabe 1311.

Literatur und Kunst

Die Schönheit des Fragwürdigen

Gert Fabritius’ „Mythos Heimat“ in Ulm

Welche Bedeutung Heimat für ihn selbst hat, was Heimat für die Menschen bedeutet,
bedeuten kann, das treibt den in Stuttgart lebenden Künstler Gert Fabritius schon lange um.
Er entstammt einer Familie aus Siebenbürgen, ist in Bukarest geboren und 1977 nach Deutschland gesiedelt. „Transportable Heimat“ heißt eine Installation, die bis zum 25. September in der Ausstellung im Ulmer Donauschwäbischen Zentralmuseum gezeigt wird.

Der Maler und Holzschneider schafft kraftvolle, farbenprächtige, raumgreifende Bilder und Installationen. In seinen Werken spürt er der Verbindung von Heimat und Mythos nach. Fabritius zeigt viele neue und eigens für die Räume im Donauschwäbischen Zentralmuseum angefertigte Holzschnitte und Skulpturen. Auch seine „Ebenbilder“ sind zu sehen, Porträts von Menschen, die ihn geistesverwandt oder real begleitet haben, wie Herta Müller oder Ingo Glass.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Siebenbürgischen Museum Gundelsheim und wurde von Irmgard Sedler, der Leiterin der Museen Kornwestheim, kuratiert.

(KK)

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