Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgaben: Ausgabe 1314.

Literatur und Kunst

„Von Licht und Land“

Gemälde von Stefan Chabrowski im Haus Schlesien

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Schlesische Museen zu Gast“ gibt Haus Schlesien von Königswinter-Heisterbacherrott dem langjährigen Partnermuseum aus Grünberg/Zielona Gora die Gelegenheit, einen Querschnitt des Werkes von Stefan Chabrowski zu zeigen.

Wie hoch die Ausstellung dies- und jenseits der Grenzen eingestuft wird, belegt nicht zuletzt die Beteiligung einer Delegation aus Zielona Gora an der Vernissage. Auch der Künstler war dabei und bot den Besuchern Hintergrundinformationen zu dem einen oder anderen Bild.

Nicola Remig, die Leiterin des Kulturzentrums im Haus Schlesien, würdigte die seit 2002 bestehende enge Kooperation mit dem Grünberger Museum: „Jährliche Besuche, der Austausch von Publikationen und vor allem Ausstellungen haben die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Direktor Dr. Andrzej Toczewski und seinen sehr engagierten, qualifizierten und zuverlässigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gefestigt.“

Die Präsentation im Eichendorffsaal zeigt unter dem Titel „Von Licht und Land“ stimmungsvolle Malereien von Stefan Chabrowski, die der 1937 in Tschenstochau geborene Künstler dem Muzeum Ziemi Lubuskiej für die Gemäldesammlung überlassen hat. Chabrowski studierte an der Akademie der Künste in Krakau und unternahm Studienreisen nach Italien, Griechenland, Deutschland, Frankreich und in die USA.

Zu sehen sind menschenleere Landschaftsbilder mit hohen Gräsern, versteckten Wasserläufen oder einem See, die durch diffus gehaltene Waldränder und Wiesenabschnitte ergänzt werden. Die unterschiedliche Stimmung der Ölgemälde „Am Bach“, „Der See in Barlinek“ und „Am Waldrand“ stellt den Facettenreichtum der wiederkehrenden Motive des Künstlers in den Fokus. Chabrowski baut die Landschaftsebenen bewußt auf, staffelt monochrome Flächen so, daß der Betrachter die Weite der Landschaft erahnen kann.

Die Ausstellung ist im Haus Schlesien bis Mitte Dezember zu besichtigen.

(KK)

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