Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgaben: Ausgabe 1280.

Solidarische Solidität

In ihrer 850jährigen Geschichte haben die Siebenbürger Sachsen ein Gemeinwesen entwickelt, das mit dem Wohl des einzelnen auch das Wohl der Gemeinschaft förderte. Von 1944 bis zur Gründung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien im Jahr 1990 gab es allerdings keine Vertretung in Rumänien.

Eine Vertretung haben sich die Siebenbürger Sachsen aber in Deutschland geschaffen. Hier lebend, hierher geflohen oder entlassen, hatten sie nach Kriegsende eine neue Gemeinschaft entwickelt. Als Solidargemeinschaft, die nicht mehr auf Hilfe von außen angewiesen sein sollte, gründeten sie am 26. Juni 1949 ihren Verband, der sich zur Interessenvertretung auf politischem, wirtschaftlichem, sozialem, rechtlichem und kulturellem Gebiet entwickelte.

Heute gehören ihm in acht Landesgruppen und 110 Kreisgruppen 22 118 Familien als Mitglieder an. Ihnen, aber auch allen anderen Siebenbürger Sachsen, kommen die Bemühungen des Verbandes zur Integration in der Bundesrepublik Deutschland zugute, ebenso jene zur Erhaltung, Bewahrung und Weiterentwicklung siebenbürgisch-sächsischer Gemeinschaft und Kultur.

Die Leistungen der vergangenen Jahre werden durch die Broschüre gewürdigt.

(KK)

60 Jahre Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Grundzüge seiner Geschichte. Herausgegeben von Hans-Werner Schuster. München 2009, 128 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. 7,90 Euro plus Versandkosten. Bestellung an den Verband, Karlstraße 100, 80335 München, Fax: 089/236609-15, info@siebenbuerger.de.

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