Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen
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Publikationen

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Ostdeutsche Gedenktage –

Persönlichkeiten und historische Ereignisse 2015

Der Reigen der  gewürdigten Persönlichkeiten spannt sich von dem pommerschen Theologen Kurt Leese, dem ostpreußischen expressionistischen Dichter Walter Heymann und dem baltischen Komponisten/ Schriftsteller Johann Christoph Kaffka, deren Gedenktage im Januar zu begehen waren, bis hin zu dem umstrittenen Olmützer Erzbischof Theodor Kohn und dem Schauspieler Armin Mueller-Stahl aus Ostpreußen, deren Leben bzw. Wirken es im Dezember zu gedenken galt. Nicht weniger erinnernswert: Das Vierte Laterankonzil von 1215 mit seinen weitreichenden Auswirkungen auf den ostmitteleuropäischen Raum.

Bonn 2017, 280 S., broschiert, ISBN 978-3-88557-237-4, 10,80 €.

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Ostdeutsche Gedenktage –

Persönlichkeiten und historische Ereignisse 2016

Neben bekannten Persönlichkeiten wie der Danziger Salondame Johanna Schopenhauer, dem oberschlesischen Schriftsteller Gustav Freytag, dem Vertriebenenpolitiker Herbert Hupka werden hier auch weniger bekannte gewürdigt, wie der Egerländer Theologe Johann Avenarius, die Memelländer Schriftstellerin Charlotte Keyser oder der Herzchirurg Josef Koncz aus der Oberzips. Als nicht nur für die Region bedeutende Ereignisse werden u.a. die Proklamation des Regentschaftskönigreichs Polen 1916 und die Öffnung Königsbergs 1991 mit Rückblick und Perspektiven dargestellt.

Bonn 2017, 240 S., broschiert, ISBN 978-3-88557-238-1, 10,80 €

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Gilbert H. Gornig/Hans-Detlef Horn (Hrsg.)

Migration, Asyl, Flüchtlinge und Fremdenrecht

Nur etwa ein Prozent der Flüchtlinge sind tatsächlich politisch Verfolgte und werden als asylberechtigt anerkannt, zwei Drittel der Asylbewerber sind Muslime und vier Fünftel alleinstehende junge Männer, die im Regelfall ihre gesamten Familien nachholen werden, sobald sie im Inland ein Bleiberecht erlangt haben. Im Jahr 2015 wurden 441.899 Erstanträge vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entgegengenommen. Im Monat November 2015 beantragten 55.950 Personen Asyl in der Bundesrepublik Deutschland. Unbekannt ist nach wie vor die Zahl der illegal Eingereisten, die sich nicht registrieren ließen. Über die Anzahl der auf diese Weise ebenso ins Inland gelangten islamistischen Kämpfer kann man nur spekulieren.

Die Flüchtlings- und Migrationsbewegung war Thema des 32. Symposiums der Studiengruppe für Politik und Völkerrecht vom 29. bis 30. November 2015 in Berlin. Es fand in Verbindung mit der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen statt. Unter der Überschrift »Migration, Asyl, Flüchtlinge und Fremdenrecht« diskutierten Wissenschaftler die aktuellen politischen und rechtlichen Fragen der bald als Flüchtlingskrise bezeichneten Migrationsbewegung.

Verlag Duncker & Humblot, Berlin 2017, 221 S. Broschur (305 g),
ISBN 978-3-428-14938-4, EUR 59,90
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Der Band ist zu beziehen über den Buchhandel.

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Gilbert H. Gornig/Adrianna A. Michel (Hrsg.)

Der Erste Weltkrieg und seine Folgen für das Zusammenleben der Völker in Mitteleuropa

Am 28. Juni 1914 ermordete der bosnisch-serbische Nationalist Gavrilo Princip in der bosnischen Hauptstadt Sarajewo den österreichisch-ungarischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und dessen Frau Herzogin Sophie von Hohenberg. Aufgrund der gesamteuropäischen Spannungen wurde das Attentat zum Auslöser des Ersten Weltkriegs. Er war das Resultat langjähriger Spannungen in Europa, die vor allem durch Kolonialismus, Imperialismus und übersteigerten Nationalismus gefördert wurden. Am 28. Juli 1914 erklärte Österreich-Ungarn Serbien den Krieg und zog seinen Bündnispartner Deutschland in die Auseinandersetzung hinein. Diesen Mittelmächten standen die Entente-Mächte gegenüber. Mit dem Versailler Friedensvertrag vom 28. Juni 1919 und den weiteren Pariser Vorortverträgen wurde der Erste Weltkrieg offiziell beendet.

In drei Symposien von 2016 bis 2018 beschäftigt sich die Studiengruppe für Politik und Völkerrecht mit Beginn, Ursachen und Ende des Ersten Weltkriegs und seinen Folgen weltweit bis zum heutigen Tag.

Staats- und völkerrechtliche Abhandlungen der Studiengruppe für Politik und Völkerrecht (SVA), Band 32
Verlag Duncker & Humblot, Berlin 2017, 258 S. Broschur (355 g),
ISBN 978-3-428-15180-6, EUR 69,90
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Der Band ist zu beziehen über den Buchhandel.

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Klaus Garber/Axel F Walter (Hrsg.)

Siebenbürgen –
Eine frühneuzeitliche Kulturlandschaft in Mitteleuropa im Spiegel der Literatur

Eine Geschichte der deutschen Literatur im alten deutschen Sprachraum des Ostens bleibt das große Desiderat einer europäisch votierenden Literaturwissenschaft. Zu ihr leistet der vorliegende Band einen Beitrag, der die Literatur der Frühen Neuzeit in Siebenbürgen und im Karpatenraum in das Zentrum rückt. Er steckt den historisch-kulturellen Rahmen dieser reizvollen Region neu ab, inspiziert und amplifiziert den Forschungsgegenstand und nominiert wichtige Forschungsaufgaben

 

 

 

Literarische Landschaften (LL), Band 16
Verlag Duncker & Humblot, Berlin 2017, 1 Abb.; 211 S. Broschur (330 g)
ISBN 978-3-428-15165-3, EUR 69,90.

Der Band ist zu beziehen über den Buchhandel.