Kulturportal
Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Brücke zwischen Baku und Nürnberg

12.05.2018 – 25.05.2018

Ausstellung »Entgrenzung – Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien«

Der Oberlauf des Terek-Tals bei Stepantsminda. An der Georgischen Heerstraße gelegen war er für die deutschen Siedler das Tor durch den Großen Kaukasus.

Der Oberlauf des Terek-Tals bei Stepantsminda. An der Georgischen Heerstraße gelegen war er für die deutschen Siedler das Tor durch den Großen Kaukasus.

Ein relativ unbekanntes Kapitel russlanddeutscher Geschichte stellt die Ansiedlung Deutscher in Südkaukasien dar, die sich 2017–2019 zum 200. Mal jährt. Obwohl die Anzahl der bäuerlichen und in Städten lebenden Deutschen in Südkaukasien vergleichsweise gering war – bei ihrer Deportation 1941 waren es rund 50 000 –, haben sie in der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung der Region tiefe Spuren hinterlassen. Diesem Erbe stellen sich seit 1991 die jungen Nationalstaaten Georgien und Aserbaidschan gemeinsam mit der Bundesrepublik Deutschland.

Migration – Flucht – Vertreibung – Suche nach Beheimatung sind zentrale Themen für große Bevölkerungsteile in Anbetracht der Krisen und Kon“ ikte in den letzten Jahrzehnten. Eine politische Lösung ist untrennbar verbunden mit der Förderung der Bereitschaft zur Versöhnung oder zumindest der Wiederherstellung von Toleranz, Respekt vor den Leistungen anderer Völker und friedlicher Koexistenz. Hierzu soll unsere Ausstellung einen Beitrag leisten.

Öffnungszeiten

Das gleichnamige Buch von Eva-Maria Auch und Manfred Nawroth erschien 2017 im <a href="https://www.kulturforum.info/de/startseite-de/1000305-publikationen/1019391-geschichte/7585-entgrenzung-kaukasien">Verlag des Deutschen Kulturforums</a>.

Das gleichnamige Buch von Eva-Maria Auch und Manfred Nawroth erschien 2017 im Verlag des Deutschen Kulturforums.

Montag bis Freitag
09:00 bis 17:00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen
geschlossen

Eine Ausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Haus der Heimat e. V. Nürnberg und dem Kultur- und und Bildungszentrum der Aserbaidschaner Baku – Nürnberg. Die Ausstellung wurde unterstützt vom Auswärtigen Amt Deutschland.