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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Die Sowjetisierung der Volksrepublik Polen – eine endlose Debatte

10.10.2019, 19.00 Uhr

Martin-Opitz-Bibliothek
Berliner Platz 5
44623 Herne

Vortrag in der Martin-Opitz-Bibliothek in Kooperation mit der VHS Herne

In dem Vortrag geht es um die Klärung der Frage, ob Polen nach dem Zweiten Weltkrieg tatsächlich sowjetisiert wurde. Ähnlich wie in den meisten Staaten des östlichen Europa war die Entwicklung keineswegs geradlinig und ohne Verwerfungen bis hin zu dem “komplexen Bild vom Ostblock”, wie es im Westen lange Zeit wahrgenommen wurde. Nach der Entwicklung zur Volksrepublik in den Jahren nach 1945 kam es schon 1956 nach Stalins Tod zu einem ersten großen Aufstand. Und sicher nicht zufällig nahmen die Entwicklungen zum Wandel 1989/90 einen wichtigen Ausgangspunkt in Polen.

Die Referentin des Abends, Agnieszka Zaganczyk-Neufeld, studierte Politikwissenschaft an der Universität Warschau und ist promovierte Historikerin. Das Thema ihrer Dissertation lautet “Der Begriff des Politischen in Polen 1976-1997”. Zur Zeit (März 2019) ist Agnieszka Zaganczyk-Neufeld Habilitandin am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Ruhr-Universität Bochum.

Weitere Infos unter: http://martin-opitz-bibliothek.de