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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

»Hallo. Hier Welle Erdball!« – Die »Schlesische Funkstunde« in Breslau als Avantgarde der Rundfunkgeschichte

31.01.2019 , 18:00

Ein Vortrag von Roswitha Schieb, Borgsdorf, im Begleitprogramm zur Ausstellung »Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau«

Das 1925 erbaute Funkhaus des Breslauer Senders wird auch heute noch von Radio Wrocław genutzt.

Das 1925 erbaute Funkhaus des Breslauer Senders wird auch heute noch von Radio Wrocław genutzt.

Zwischen 1925 und 1933 avancierte die »Schlesische Funkstunde« in Breslau zu einer der innovativsten und kulturell anspruchsvollsten Sendungen in den Anfangsjahren des deutschen Rundfunks. Der engagierte Intendant Friedrich Bischoff holte ambitionierte Künstler wie den Komponisten Edmund Nick, Schriftsteller wie Erich Kästner und Klabund oder den Regisseur Max Ophüls an den Sender.

Der Vortrag möchte nicht nur die neuartigen, avantgardistischen Mittel der frühen Rundfunksendungen und Hörspiele darstellen, sondern sie auch durch das Einspielen von originalen Hörbeispielen verlebendigen..

Referentin

Roswitha Schieb, Autorin, veröffentlichte eine Reihe von literarischen und kulturhistorischen Reisebüchern, darunter die Literarischen Reiseführer Böhmisches Bäderdreieck und Breslau sowie Jeder zweite Berliner. Schlesische Spuren an der Spree im Verlag des Deutschen Kulturforums östliches Europa. Sie lebt als freie Autorin in Borgsdorf bei Berlin

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa Im Begleitprogramm zur Ausstellung Maler. Mentor. Magier. Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau, die bis zum 3. März 2019 Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin gezeigt wird.

Die Ausstellung wird von der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Alexander und Renata Camaro Stiftung und dem Nationalmuseum in Breslau/Muzeum Narodowe we Wrocławíu präsentiert.