Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen
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Vortrag: Grete Csaki-Copony und Margarete Depne

27.10.2020, 19.00 Uhr
Haus des Deutschen Ostens,
Am Lilienberg 5,
81669 München

 

Künstlerische Selbstentwürfe in den politischen Wirren des 20. Jahrhunderts

 

Referentin: Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen (Gundelsheim a.N.)

Künstlerische Selbstentwürfe sind immer auch Ausdruck von (Suche nach) Identität – weiblicher, nationaler/ethnischer, politscher – und zwangsläufig werden sie von den Verwerfungen der Zeit mitgeprägt. Margarete Depner (1885–1970) und Grete Csaki-Copony (1893–1990), zwei Künstlerinnen aus Siebenbürgen, haben beide entscheidende Stationen ihrer Karriere im Berlin der Zwischenkriegszeit erlebt. Mit ihrem Werk sind sie auch nach dem Zweiten Weltkrieg öffentlich präsent gewesen. Anhand ausgewählter Arbeiten beleuchtet der Vortrag das Selbstverständnis der beiden Frauen als bildende Künstlerinnen, Mütter, Ehefrauen, Zeitgenossinnen im Netzwerk europäischer Kunstszenen.

Dr. Heinke Fabritius ist seit 2017 Kulturreferentin für die Regionen Siebenbürgen/ Bessarabien/ Bukowina/ Dobrudscha/ Maramuresch/ Moldau und Walachei. Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der TU Berlin; 2006 Promotion zur Zeichnung der Goethezeit; langjährige wissenschaftliche Tätigkeit in Forschung und Lehre, insbesondere auch zu Geschichte und Kultur der Regionen Ost- und Mitteleuropas. Zu ihren Veröffentlichungen gehören: (als Mithg.): Frühling in Prag oder Wege des Kubismus (2005); Die italienischen Landschaftszeichnungen Franz Hornys (2012).

Anmeldung nötig!

In Kooperation mit: Kulturreferentin für Siebenbürgen und Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.